Wofür ich stehe
Ich bin kein Berufspolitiker. Ich bin Unternehmer, Familienvater und Gemeindeparlamentarier. Meine Standpunkte kommen nicht aus Parteiprogrammen, sondern aus dem Alltag – aus Gesprächen mit Handwerkern, aus Sitzungen der Finanzkommission, aus dem eigenen Unternehmen. Hier sind die fünf Themen, für die ich mich im Grossen Rat einsetzen will.
Wirtschaft & Gewerbe
Ich weiss, wie KMU ticken – weil ich selbst eines führe. Die Surselva lebt nicht nur vom Tourismus. Handwerker, Dienstleister, IT-Firmen und Produzenten schaffen Arbeitsplätze, die nicht von der Schneelage abhängen. Im Coworking 7130 sehe ich täglich, was passiert, wenn Einheimische und Zweitheimische zusammenarbeiten: Aufträge, Ideen, Partnerschaften.
Dafür setze ich mich ein:
- Weniger Bürokratie und schnellere Bewilligungsverfahren für KMU
- Bessere Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in Randregionen
- Standortvorteile der Surselva aktiv vermarkten – tiefere Kosten, loyale Fachkräfte, hohe Lebensqualität
Lebensqualität & Familie
Meine Frau ist romanischsprachig, unser Kind wächst zweisprachig auf. Wir leben bewusst in der Surselva – nicht weil es bequem ist, sondern weil die Lebensqualität hier einzigartig ist. Beim Pumptrack aGlion habe ich erlebt, was Gemeinschaft bedeutet: Wenn Hilfe gebraucht wurde, standen die Leute bereit. Damit junge Familien bleiben und zurückkommen, braucht es aber mehr als schöne Berge.
Dafür setze ich mich ein:
- Karriereperspektiven in der Region schaffen, damit Junge nicht abwandern
- Förderung des kulturellen Reichtums Graubündens
- Ausbau der Kinderbetreuung – verlässliche Angebote für Beruf und Familie
Finanzen & Steuern
Als Mitglied der Finanzkommission Ilanz/Glion prüfe ich seit 2022 jede Budgetposition. Mein Grundsatz: Solide Finanzen sind kein Luxus, sondern Pflicht. Graubünden braucht kluge Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Digitalisierung – aber keine Schuldenberge für die nächste Generation. Jeder Franken muss einen Nutzen bringen.
Dafür setze ich mich ein:
- Keine Steuererhöhungen – stattdessen effizientere Prozesse und weniger Verwaltungsaufwand
- Gezielte Investitionen statt Giesskannenprinzip
- Transparente Kantonsfinanzen, die für alle nachvollziehbar sind
Bildung & Fachkräfte
Als Dozent an der IBW unterrichte ich Künstliche Intelligenz und Unternehmensführung. Als Arbeitgeber suche ich Fachkräfte. Beides zeigt mir dasselbe: Die Ausbildung muss mit der Zeit gehen, und wir müssen jungen Menschen eine Perspektive bieten, damit sie in der Region bleiben. Der Fachkräftemangel ist real – aber lösbar, wenn Wirtschaft und Bildung enger zusammenarbeiten.
Dafür setze ich mich ein:
- Stärkung der Berufsbildung und höheren Fachschulen in Graubünden
- Digitale Kompetenzen in allen Ausbildungsstufen verankern
- Engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungsinstitutionen
Digitalisierung & Verwaltung
Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie muss den Menschen dienen. Als Wirtschaftsinformatiker und Dozent an der IBW erlebe ich beides: die Chancen, die Technologie bietet, und die Unsicherheit, die sie bei vielen auslöst. Beides ist berechtigt. Entscheidend ist, dass wir Digitalisierung so gestalten, dass alle profitieren – nicht nur die Technikaffinen.
Heute wandern Baubewilligungen als Papierstapel zwischen Ämtern hin und her. Formulare werden abgetippt, weitergeleitet, nochmals abgetippt. Das kostet alle Beteiligten unnötig Zeit – Bürgerinnen, Unternehmer und Verwaltung gleichermassen. Das geht einfacher, ohne dass jemand zum Informatikspezialisten werden muss.
Dafür setze ich mich ein:
- Einfache, verständliche digitale Verwaltungsprozesse – vom Antrag bis zum Entscheid, ohne Medienbruch
- Breitbandausbau in allen Gemeinden des Kantons
- Gezielte Unterstützung für KMU bei der digitalen Transformation
- Digitale Angebote, die auch ohne Vorkenntnisse zugänglich sind – niemand darf abgehängt werden
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.
Sie teilen meine Standpunkte – oder sehen es anders? Beides ist willkommen. Schreiben Sie mir.